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Die Komponisten 2017.

Dominik

Susteck

Köln

René Schützenhofer

Innsbruck

Johannes X. Schachtner
München

Christian

Gamper
Bozen

Florian

Rabl

Innsbruck

Andrea Oberparleiter
Tirol

Johannes X. Schachtner

München

 

Johannes X. Schachtner lebt nach seinem Studium in den Fächern Komposition und Orchesterdirigieren und Stipendienaufenthalten in Bamberg und Paris als freischaffender Dirigent und Komponist in München. 
Er leitete am Pult Orchester wie die Münchner Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmoniker oder die Bayerische Kammerphilharmonie. Dabei war er mit Bachs Johannes-Passion genauso zu erleben wie mit zahlreichen Uraufführungen. Musiktheaterproduktionen führten ihn u.a. ans Vorarlberger Landestheater; im Frühsommer 2016 leitet er eine Produktion im Rahmen der Münchner Biennale. Seit 2014 ist er Dirigent des Jugendensemble für Neue Musik, Bayern (JU[MB]LE). 
Sein bereits umfangreiches kompositorisches Werk wird von international renommierten Solisten wie Julia Fischer, Julius Berger, Adrien Boisseau, Maximilian Hornung oder dem Dirigent Ulf Schirmer aufgeführt und er erhielt zahlreiche Aufträge, zuletzt etwa von der Münchner Biennale oder dem Kronberg Academy Festival. Für den Leopold-Mozart-Violinwettbewerb wurde er mit der Komposition des Pflichtstücks beauftragt, außerdem ist er im Jahr 2016 Artist in Residence beim Ensemble Zeitsprung.
Für sein Schaffen, das regelmäßig in Portraitkonzerten zu hören ist, wurde Johannes X. Schachtner vielfach bei Wettbewerben ausgezeichnet. Er erhielt u.a. 2013 den Musikförderpreis der Landeshauptstadt München, 2014 den bayerischen Kunstförderpreis. Von 2010 bis 2015 war er als künstlerischer Leiter des aDevantgarde-Festival tätig und initiierte darüber hinaus zahlreiche vielbeachtete Projekte im Bereich der zeitgenössischen Musik.

http://www.jxschachtner.com

Christian Gamper

Bozen

 

Aufgrund fehlender Ausbildungsstätten musikalischer Art in seiner Heimat konnte Christian Gamper erst sehr spät seine musikalische Laufbahn beginnen. Seine ersten prägenden Erfahrungen sammelte er bei der Kapellmeister-Ausbildung an der Musikschule Meran bei Prof. Hans Obkircher. Diese Ausbildung sollte den Start in seine professionelle Musikerlaufbahn markieren. Im Alter von 23 Jahren begann er seine Ausbildung am Tiroler Landeskonservatorium in Innsbruck, und seit dem Beginn des Studiums lässt ihn diese Stadt auch nicht mehr los; sie ist zum Zentrum seines musikalischen Wirkens geworden.

Das Studium im Konzertfach Dirigieren bei Prof. Edgar Seipenbusch und Herrn Tito Ceccherini konnte Christian Gamper  im November 2009 erfolgreich mit der Diplomprüfung beenden. Zugleich begann er im Wintersemester 2007 das Studium im Fach Komposition und Musiktheorie bei Herrn Prof. Dr. Martin Lichtfuss. Im Juni 2012 konnte er  auch dieses Studium sehr erfolgreich bei Herrn Franz Baur beenden. Derzeit befindet er sich im dritten Meisterjahr.

Neben Uraufführungen im ORF und im Konservatorium kam es zur  Uraufführung einer Auftragskomposition bei den Gustav Mahler Wochen in Toblach; der Auftrag kam vom Südtiroler Künstlerbund, für den Christian Gamper bereits mehrere Werke schreiben durfte. Weiters wurden seine Werke von der  Akademie St. Blasius, vom Leonhard Lechner Chor und vom Kammerchor NovoCanto uraufgeführt. Vom letztgenannten wurde das Werk „Iod.ler fantastique“ auf CD eingesungen, die in Zusammenarbeit mit dem Tiroler Sängerbund und dem Konservatorium entstand. Weitere Uraufführungen  gab es in Zusammenarbeit mit dem Kammerorchster  Innstrumenti   und dem Haydn Orchester .

Inspiriert sind  seine Werke vor allem durch die große Leidenschaft den Sommer auf der Alm zu verbringen und die innige Wertschätzung  musikalischer Vorfahren.

Andrea Oberparleiter

Tirol

 

Die Südtirolerin Andrea Oberparleiter (geb. 1979) wuchs in einer sangesfreudigen Familie mit Volksmusik, Schlager und Kirchenmusik auf. Bereits während ihrer Schulzeit arrangierte sie Stücke für den Gospelchor, schrieb Songs für die eigene Bluesband und komponierte für die Aufführung des Theaterstücks „Der tollste Tag“ von Peter Turrini in ihrer Heimatstadt Bruneck die Lieder der Darsteller.

Nach einem Intermezzo als Finanzbuchhalterin studierte sie zunächst Gesangspädagogik mit Schwerpunktfach Jazz- und Popularmusik am Mozarteum Salzburg (Abteilung Innsbruck) bei Prof. Karlheinz Hanser. Darauf folgte das Diplomstudium „Lied und Oratorium“ (Abschluss 2011) und das Diplomstudium „Komposition und Musiktheorie“ bei Prof. Franz Baur am Tiroler Landeskonservatorium, welches sie aber aufgrund ihrer umfangreichen Tätigkeit als freischaffende Sängerin nicht mehr abschloss.

Neben ihrer Tätigkeit als Solistin und Sängerin bei professionellen Vokalensembles in England, Deutschland und der Schweiz bleibt ihr wenig Zeit für das Komponieren. Deshalb besteht ihr Schaffen vorwiegend aus kammermusikalischen Werken, vor allem für Streicher und Gesang. Ihre vier Chorstücke nach Texten von Christian Morgenstern wurden 2013 vom Musikverlag Pro Musica herausgegeben. Zu ihren jüngeren Werken zählen die Auftragskomposition „Egallopade“ für das Tiroler Kammerorchester InnStrumenti (UA 2015), das Operical „Aschengrauen“ (UA am Freien Theater Innsbruck 2015) und die Volksliedbearbeitung „Hintn bei do Stadltür“ für achtstimmigen Chor (Auftragswerk für das Innsbrucker Vokalensemble „Stimmen“ - UA 2016).  

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René Schützenhofer

Innsbruck

 

In Innsbruck geboren, studierte er Klassik- und Jazzklavier am Tiroler Landeskonservatorium und am Mozarteum Salzburg mit dem Abschluss Master of Arts. Neben seiner Unterrichtstätigkeit an der Musikschule Innsbruck als Klavierlehrer studiert er Komposition bei Franz Baur und ist im In- und Ausland als freischaffender Pianist tätig. Er spielt, arrangiert und komponiert für verschiedene Ensembles und Bands. Kompositionen entstanden u. a. für Klavier, Streichquartett, Kammerensemble, Chor, Streichorchester, Jazztrio sowie Lieder für Gesang und Klavier. Stilistisch will sich René Schützenhofer weder in die E-Musik- noch in die U-Musikschublade stecken lassen.

Bei längeren musikalischen Auslandsaufhalten, wie z.B. in den USA, Kuba und Thailand, spielte und erforschte er vor allem Jazz, aber auch latein- amerikanische und asiatische Musik. Zudem beschäftig er sich intensiv mit der europäischen Musiktradition im Bereich der ernsten Musik. Eine wichtige Inspirationsquelle bieten René Schützenhofer immer wieder die Natur- und Bergwelt und die Beschäftigung mit philosophisch-geistigem Gedankengut. Als Pianist wirkte er schon mehrfach beim Tiroler Kammerorchester mit (u.a. bei Konzerten des Salonorchesters, beim Neujahrskonzert usw.). 

Florian Rabl

Innsbruck

 

Florian Rabl (*1987) war zunächst Solist der Innsbrucker Capellknaben unter Howard Arman. Daneben Klavier- später Schlagwerkunterricht an der Musikschule Innsbruck. Zwischen 2009 und 2011 Studium Komposition und Musiktheorie bei Franz Baur am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck. Kompositionsaufträge vom Ensemble TENM und den Tiroler Sängerbund. Seit 2011 Tonmeisterstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Umfangreiche Tätigkeit als Aufnahmeleiter und Tonmeister mit besonderem Interesse für Alte- und Neueste Musik. Seit einigen Jahren ist er auch als Sounddesigner und Set-Tonmeister für Film tätig. 

Dominik Susteck

Köln

 

Dominik Susteck (*1977 in Bochum) ist seit 2007 Organist der Kölner Kunst-Station Sankt Peter. Neben Lehrtätigkeit an Hochschulen in Essen, Düsseldorf und Weimar machte er mit modernen Improvisationskonzerten auf sich aufmerksam. Daneben spielte er zahlreiche Uraufführungen von Werken jüngerer Komponisten (Janson, Odeh-Tamimi, Pena, Froleyks, Köszeghy, Ruttkamp, Seidl, Wozny u.a.). Sein überwiegend auf zeitgenössische Musik ausgerichtetes Repertoire (Herchet, Hölszky, Kagel, Ligeti, Rihm, Stockhausen, Stäbler u.a.) präsentierte er auf mehreren CDs beim Label Wergo und Querstand in Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk, zweimal hintereinander erhielt er dafür den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Als Komponist wurde er ebenfalls mehrfach mit Preisen ausgezeichnet (Deutscher Musikwettbewerb, Preis Zeitgenössische Geistliche Musik Schwäbisch Gmünd, Klaus-Martin-Ziegler Preis u.a.).

www.dominiksusteck.de